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Am Freitag, dem 13. Januar 2012 kamen viele haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seelsorgeeinheit Pforzheim-West nach St. Bernhard, um gemeinsam mit Pfarrer Dr. Johannes Mette und Pfarrer Michael Dederichs Gottesdienst zu feiern und sich anschließend im Foyer der Kirche zum Neujahrsempfang zu treffen.
Seiner Ansprache hatte Pfarrer Mette das Tagesevangelium zu Grunde gelegt. Der Evangelist Markus erzählt (Mk 2, 1-12), dass man in Kafarnaum einen Gelähmten zu Jesus brachte, der von vier Männern getragen wurde. "Weil sie ihn aber wegen der vielen Leute nicht bis zu Jesus bringen konnten, deckten sie dort, wo Jesus war, das Dach ab, schlugen (die Decke) durch und ließen den Gelähmten auf seiner Tragbahre durch die öfnung hinab." Die Männer waren zuversichtlich, dass Jesus dem Gelähmten helfen würde, sagte Pfarrer Mette. Sie verfuhren eben nicht nach den drei Grundsätzen: 'Das haben wir schon immer so gemacht; das haben wir noch nie so gemacht; das klappt sowieso nicht!' Übertragen auf unsere Situation heißt das, dass wir immer wieder etwas wagen dürfen und auf die Hilfe Gottes vertrauen können. Für den Gelähmten und seine Träger kam nun Jesus ins Spiel: "Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!" "Wie kann dieser Mensch so reden? Er lästert Gott. Wer kann Sünden vergeben außer dem einen Gott?" dachten die Schriftgelehrten, die dort saßen im Stillen. "Jesus erkannte sofort, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was für Gedanken habt ihr im Herzen? Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre und geh umher? Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Der Mann stand sofort auf, nahm seine Tragbahre und ging vor aller Augen weg. Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten: So etwas haben wir noch nie gesehen."
Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Mette allen, die den Gottesdienst und den anschließenden Empfang vorbereitet hatten und mitfeierten, insbesondere dem Gemeindeteam von St. Bernhard und den Musikern: Herr B. Kaburek hatte die Orgel gespielt und Frau M. Schmalz die Violine. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünschte er für das Neue Jahr den Segen Gottes und Gesundheit! Gerne wurde die Einladung zum anschließenden Empfang - ausgesprochen von Herrn Markus Clemens im Namen des Gemeindeteams - angenommen. Die große Zahl der Mitfeiernden zeigt, dass dieser Gottesdienst zu Beginn des neuen Jahres und der anschließende Neujahrsempfang sich schon bei seiner zweiten Durchführung zu einer festen Größe im Jahresablauf der Seelsorgeeinheit Pforzheim-West geworden ist.
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner
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